Remote Viewer · TRV-Ausbilder · Gründer Institute for Strategic Awareness
Vom Sensibelchen zum Sentinel: Die Metamorphose der Wahrnehmung
Tag 2 · 3. November 2026 · 17:00 Uhr · Wie nehme ich wahr? · Diamond Rising Online Congress 2026
Marcus Boldt ist Gründer und Geschäftsführer des Institute for Strategic Awareness, kurz ISA, in Neustadt am Rübenberge. Er bildet in Technical Remote Viewing, kurz TRV, und in ISA Profiling aus.
Mit Wahrnehmungsforschung beschäftigt er sich nach eigenen Angaben seit Anfang der 1990er-Jahre. Er arbeitete als Journalist und Redakteur für die Zeitschrift «Transition 3000» und veröffentlichte zwischen 1999 und 2002 nach eigenen Angaben 182 Artikel zur Wahrnehmungsforschung.
1996 gehörte er zu den Pionieren des Technical Remote Viewing im deutschsprachigen Raum. Ausgebildet wurde er am Institut für Hirnforschung, Wissenschaft & Zukunftsforschung, kurz ISFR, bei Gunther Rattay und Tom Tankiewicz. Das ISFR entstand in Zusammenarbeit mit PSI TECH und Major Ed Dames.
Am ISFR war er von 1997 bis 2002 wissenschaftlicher Berater, TRV-Projektleiter und Ausbilder. 2002 gründete er das I-SP Netzwerk für Wahrnehmung und Kommunikation, aus dem später das Institute for Strategic Awareness hervorging. 2024 absolvierte er zusätzlich einen CRV-Grundkurs bei Theo Fischer.
Heute leitet er auch die Tangram Tactical Gruppe. Dort geht es um kognitive Sicherheit: Situationsbewusstsein, Wahrnehmungspsychologie und mentale Stabilität unter Stress.
Bei der International Remote Viewing Association, kurz IRVA, ist er Director der Community of Special Interest Österreich. An der IRVA-Konferenz Deutschland im September 2026 in Bad Gögging stand er mit dem Vortrag «Remote Viewing als Constraint-Modell» auf dem Programm.
Marcus Boldt beschreibt Remote Viewing nicht als Informationsübertragung und nicht als geheimnisvollen Abruf aus einem Archiv. In seinem Constraint-Modell ist es ein Prozess strukturierter Einschränkung: Zielsetzung, Absicht und Protokoll grenzen den Raum ein, aus dem Eindrücke ausgewählt und entschlüsselt werden.
Über Mechanismen oder Quellen macht das Modell bewusst keine Aussagen. Es beschreibt, wie der Ablauf funktioniert, nicht warum er funktionieren soll. Es ist ein Arbeitsmodell aus der Praxis und bisher nicht unabhängig überprüft.
Feinfühlige Menschen nehmen oft mehr wahr, als sie einordnen können. Eindrücke kommen ungefiltert, und aus Sensibilität wird schnell Überforderung.
Marcus Boldt zeigt den Weg vom Sensibelchen zum Sentinel, zum Wächter der eigenen Wahrnehmung: Remote Viewing als strukturierte Wahrnehmung, mit festem Protokoll, klarer Zielsetzung und einem bewussten Umgang mit dem eigenen Kopfkino.
Er unterscheidet sauber:
Ein Beitrag für alle, die ihre Wahrnehmung schärfen wollen, ohne den kritischen Blick zu verlieren.
Zum Diamond Rising Online Congress 2026, 2. bis 6. November 2026
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