Tierkommunikatorin und Ausbilderin · Gründerin «Reiten mit Achtsamkeit»
Tierkommunikation – was sie erlebt, wie sie arbeitet und wo die Grenzen liegen
Tag 2 · 3. November 2026 · 20:00 Uhr · Wie nehme ich wahr? · Diamond Rising Online Congress 2026
Angelika Rose beginnt bodenständig. Aufgewachsen an der Bergstrasse, Abitur, Diplom-Betriebswirtin an der Berufsakademie Mannheim, danach mehrere Jahre im Vertrieb der Leasing- und Automobilbranche. Dann standen zunächst die Familie und ihre zwei Söhne im Mittelpunkt.
2015 gründete sie die Kinderreitschule Reiten mit Achtsamkeit in Laudenbach. Heute leben dort nach ihrer Darstellung 18 Pferde und Ponys auf der eigenen Anlage. Ihre Qualifikationen reichen von Trainerin C Reiten über Trainerin im Reitsport für Menschen mit Behinderung bis zur psychologischen Beraterin.
Ihre Philosophie in der Reitschule lautet sinngemäss: Reiten lernen heisst fühlen lernen. Die Kinder lernen nicht nur Technik, sondern Wahrnehmung, nonverbale Verständigung mit dem Pony, Selbstvertrauen und einen achtsamen Umgang mit dem Tier.
Und dann kommt der Teil, der ihre Geschichte für diesen Kongress besonders macht: Angelika war selbst skeptisch.
Sie hatte von Tierkommunikation gehört und fand es unglaubwürdig, dass Menschen tatsächlich mit Tieren sprechen könnten. Der erste Anstoss kam auf ihrer eigenen Reitanlage, als eine Besucherin erzählte, sie habe mit Angelikas Pferd gesprochen. Angelika glaubte ihr zunächst nicht. Aber sie wurde neugierig.
Sie zweifelte. Sie wurde neugierig.
Sie probierte es selbst aus.
Sie absolvierte nach eigener Darstellung eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und zur systemischen Therapeutin und beschäftigte sich mit systemischen Aufstellungen mit Tieren. In diesem Umfeld begegnete ihr das Thema erneut.
Daraufhin buchte sie selbst ein Tiergespräch, ausdrücklich um zu prüfen, ob es für sie funktioniert. Diese Erfahrung überzeugte sie so sehr, dass sie eine eigene umfangreiche Ausbildung in Tierkommunikation absolvierte.
Heute bildet sie selbst Tierkommunikatorinnen und Tierkommunikatoren aus, seit über acht Jahren, vom Einstieg bis zur beruflichen Ausbildung. Bemerkenswert ist ihre Haltung dazu: Angelika sagt, Tierkommunikation setze keine besondere Gabe voraus. Nach ihrem Verständnis kann grundsätzlich jeder Mensch diese Form der Wahrnehmung entwickeln.
Angelika beschreibt Tierkommunikation ausdrücklich nicht als Körpersprache. Sie versteht sie als telepathische Verständigung, bei der Bilder, Gefühle, Gedanken oder andere Eindrücke wahrgenommen werden. Nach ihrem Modell ist diese Verständigung unabhängig von räumlicher Distanz. Für ein Gespräch verwendet sie ein Foto des Tieres als Bezugspunkt.
Sich selbst sieht sie dabei als Übersetzerin zwischen Mensch und Tier.
Zur Einordnung: Telepathische Tierkommunikation ist wissenschaftlich kein etablierter Befund. Die Forschung zur Mensch-Tier-Verständigung beschäftigt sich intensiv mit Verhalten, Kognition, Bindung und körperlicher Abstimmung. Telepathische Erklärungen bleiben umstritten.
Und eine Grenze, die Angelika selbst zieht und die auch hier gilt: Ihre Arbeit ersetzt keine tierärztliche Diagnostik und keine Behandlung. Sie gibt keine Heilversprechen.
Die meisten Menschen kennen eine enge Beziehung zu einem Tier, auch die, die mit Medialität nichts anfangen können. Genau dort setzt Angelika an.
Sie geht den Fragen nach:
Ihr roter Faden ist dabei nicht Telepathie. Er ist Wahrnehmung in der Beziehung zwischen Mensch und Tier, vom nonverbalen Spüren eines Pferdes über systemische Zusammenhänge bis zu dem, was sie heute beschreibt.
Zum Diamond Rising Online Congress 2026, 2. bis 6. November 2026
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